Den zweiten Tag unseres Hiroshimaaufenthaltes widmeten wir nicht nur Hiroshima selbst sondern vorwiegend der unweit gelegenen Insel Miyajima. Mit U-Bahn und lokalen Zuegen erreichten wir den Ferry-Hafen. Hier ging es dann in knapp 10 Minuten mit der Faehre in den fruehen Morgenstunden auf die Insel. Neben frei laufenden und zahmen Rehen empfing uns die Insel mit seinem tropischen Klima. Knapp 25 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit waren Ueberredung genug, um Jacke und Hemd auszuziehen. Das weisse Tshirt sollte spaeter nur noch gut zum Auswringen sein, denn auf knapp 2 Kilometern erklammen wir 500 Hoehenmeter. Treppe um Treppe, erkaempften wir uns den Weg nach oben und waren, Morgenstund sei Dank, hier fast voellig allein. Unterwegs belohnte uns der Weg mit Schatten, kleinen Wasserlaeufen, tropischen Vogelgesaengen. Damit keine Langweile aufkommt war der Weg auch mit giftigen Schlangen besetzt. Zumindest ein kleines Exemplar trafen und umgangen wir auf unserem Aufstieg. Erst spaeter wies uns ein Schild auf die toedliche Gefahr hin, Ein Grund dann doch auch mal oefters die Augen nach unten zu richten. Am Gipfel angekommen trat etwas Enttaeuschung ein, denn das diesige Wetter liess kaum klare Blicke nach unten durch. Auf dem Weg zurueck (dieses Mal mit der Seilbahn) bestaunten wir dann noch einmal das Itsukushima Tor ehe wir uns nach einer kleinen Staerkung wieder auf den Nach-Hotel-Weg machten.




































